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KC Rif 1 gewinnt überraschend deutlich bei KC Salzburg

Am gestrigen Freitag ging das Spiel KC Salzburg gegen KC Rif 1 auf den Kegelbahnen in Itzling über die Bühne. Die Salzburger befinden sich im Tabellenmittelfeld und sind v.a. auf ihren Heimbahnen brandgefährlich. Im Kalenderjahr 2024 hatten sie noch kein Spiel verloren. Das Aufeinandertreffen unserer ersten Mannschaft als Tabellenführer und dem KC Salzburg als in diesem Jahr noch ungeschlagene Mannschaft versprach also besonders spannend zu werden. Als kleinen "Dämpfer" ist zu erwähnen, dass die Salzburger auf ihre aktuelle Nummer Eins - Andreas Dobai - verzichten mussten.



Nichtsdestotrotz rechnete niemand mit einer so klaren Angelegenheit. Bereits im ersten Durchgang holten Obmann Werner Eppenschwendtner (509), Kapitän Martin Pixner (526) und Michael Holzer mit der Mannschaftsbestleistung von 565 Kegeln allesamt ihre Punkte. Darüber hinaus spielte man einen Vorsprung von 166 Holz heraus. Mit dieser 3:0 Führung im Rücken musste man im zweiten Durchgang zumindest das Holz halten, um einen Sieg einzufahren. Wie schnell so ein Kegelvorsprung aber weg sein kann, hat uns nicht zuletzt das Rifer Derby von vor zwei Wochen gelehrt.


Aber die Jungs zeigten im zweiten Durchgang keine Blöße und holten den Sieg nach Hause, auch wenn Salzburg noch ganze siebzig Kegel gutmachen konnte. Kurt Butter holte mit 527:524 in einem hochspannenden direkten Duell seinen Punkt gegen den Kapitän der Gäste Uwe Strasshofer. Hermann Schlager rettete seinen Punkt am Ende mit einer starken Schlussbahn noch über die Runden. Lediglich Dominic Niederbrucker (491) musste sich dem Tagesbesten Erich Aichstill geschlagen geben, der sehr gute 576 Kegel spielte.


Mit diesem Sieg baute die Mannschaft ihren Vorsprung in der Tabelle auf fünf Punkte aus. Durch die Niederlage des drittplatzierten USKC Unken heute in Bischofshofen und dem Umstand, dass der zweitplatzierte SV Schwarzach in dieser Runde spielfrei ist, bleibt dieser Vorsprung unverändert. Mit einem Sieg beim Heimspiel gegen 1. KC Saalfelden 2 am Samstag, 23. März könnte der KC Rif 1 bereits alles klar machen und sich die Meisterschaft holen. Hier wird auch deutlich wieviel der gestrige Auswärtssieg für unsere Mannschaft im Titelrennen bedeutete.



Der KC Rif 2 musste indes ein schweres Auswärtsspiel beim 1. KC Saalfelden 2 bestreiten. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Josef Erlbacher und die Abwesenheit von Herbert Lamprecht und Frank Zimmermann konnte man von Vornherein nicht aus dem vollen Spielerpool schöpfen. Dann kam aber auch noch der krankheitsbedingte Ausfall von René Maletzky hinzu, der in der ersten Mannschaft von Dominic Niederbrucker ersetzt wurde. Damit kam Daniel Janek zu seinem vierten Saisoneinsatz - dem ersten seit seiner Verletzung im Oktober.


Der Matchplan war es, von Anfang an Druck aufzubauen und zumindest ein Unentschieden mitzunehmen. Und dieser Plan ging auch beinahe auf. Im ersten Durchgang holten beide Rifer ihren Mannschaftspunkt: Alfred Rieder mit 511 und Stefan Rieder mit der sehr guten Mannschaftsbestleistung von 561 Kegeln. Aber leider blieb es dann auch bei diesen beiden Punkten für unsere zweite Mannschaft.


Patrick Hemetsberger (462) machte bei seinem fünften Saisonstart wieder deutlich, dass er ein Spieler für die Zukunft ist. Seine Zahlen werden stetig besser, haben aber noch nicht das nötige Niveau für die 1. Landesliga erreicht. Erschwert kam hinzu, dass Patrick gegen den Tagesbesten der Saalfeldener spielte. Siegfried Trixl erspielte mit 606 Holz eine Topleistung. Kapitän Werner Höcht musste nach zwei gewonnen Satzpunkten dann doch einen Rückschlag hinnehmen und konnte mit 499 Kegeln ebenfalls keinen Mannschaftspunkt holen.


Im Schlussdurchgang spielte dann Daniel Janek mit 431 eine gute Leistung in seinem Comeback, konnte mit dieser Zahl aber natürlich nichts zählbares einholen. Wie Werner konnte sich auch Siegfried Fuchsberger die ersten beiden Satzpunkte sichern, musste sich aber am Ende knapp 502:506 seinem Gegner geschlagen geben. Somit endete das Spiel 2:6 mit einer doch deutlichen Kegeldifferenz von 253 für Saalfelden. Bedenkt man, dass Werner nur ein Satzpunkt auf einen Punktgewinn fehlte und Sigi nur fünf Kegel, erkennt man dass der Matchplan beinahe aufgegangen wäre.



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